Am 15. Mai 1986 wurde das „Café Weinhold“ von Maria Weinhold mit 24 Innenplätzen und 24 Plätzen auf der Terrasse eröffnet. Zum Angebot gehörten, neben Kaffee und Kuchen, auch Softeis, Eisbecher, Soljanka und Pizza aus eigener Produktion.

Im Frühjahr 1991 erfolgte der erste größere Umbau. Zur Schaffung von 20 zusätzlichen Sitzplätzen, mussten zwei Wände weichen. Um das Wintergeschäft etwas anzukurbeln wurden die neuen Tische und Stühle entfernt, damit genügend Platz für unseren ersten Billardtisch vorhanden war. Dies war der erste Schritt in Richtung Kneipengeschäft.

Am 15. Mai 1992, genau 6 Jahre nach der Eröffnung, haben die Brüder Frank und Peter das „Café Weinhold“ von Ihrer Mutter übernommen. Damit die, im vorherigen Winter, entfernten Stühle und Tische auch im Sommer Platz hatten, wurden die nächsten zwei Wände herausgerissen. Im Winter ‘93 wurde ein neuer Darts-Raum geschaffen, wieder eine Wand weniger. Wie in den Jahren zuvor musste auch im Winter ‘94 die eine oder andere Wand weichen. Der Grund war die Vergrößerung des Darts-Raums, sowie ein zweiter Billardtisch der damit auch aufgestellt werden konnte. Nichts Neues im Winter ’95, es folgten zwei weitere Wanddurchbrüche um vom Tresen direkt zum zweiten Billardtisch zugelangen. In dieser Zeit änderten sich nun auch die Öffnungszeiten sowie das Angebot. Vom Nachmittagsgeschäft, mit Kaffee und Kuchen, ging es jetzt zum Abendgeschäft mit hausgemachter Soljanka, La Flûtes, Bauernfrühstück und Schnitzel über. Nicht selten wurde bis ein oder zwei Uhr morgens Darts und Billard gespielt. Durch den  stetigen Ausbau der Gastraums und die Erweiterung des Speiseangebotes, was zum Glück auch von den Gästen angenommen wurde, war nun auch die Vergrößerung der Sanitärräume notwendig. Nein dieses Mal wurden keine weiteren Wände entfernt, es waren leider keine mehr über. Deshalb entschlossen wir uns dieses eine Mal für den Anbau von drei weiteren Wänden.

Da für größere Veranstaltung der Platz zu gering war, entschlossen wir uns für einen letzten großen und aufwändigen Anbau, den Bau des Saals. Seitdem wurden nicht nur regelmäßig Tanzveranstaltungen durchgeführt, sondern auch Familien- und Betriebsfeiern aller Art. Natürlich wurden diese Feiern von uns auch mit individuellen kalten und warmen Buffets ausgerichtet. Durch die Vergrößerung unserer Küche konnten wir auch unser Speiseangebot erweitern. Neben der hausgemachten Soljanka, nach gleichem Rezept von unserer Mutter, bieten wir nun auch frischen Fisch, Fischspezialitäten, Matjesvariationen, hausgemachtes Sauerfleisch, Schweineschnitzel sowie Steaks vom Schwein oder argentinischem Rind an. Auch das saisonale Angebot wurde um frischen Spargel, Miesmuscheln und das beliebte Eisbein erweitert. Bei weiteren Umbaumaßnahmen und Renovierungen, die letzte Anfang 2012, wurde der jetzige Charakter unseres Lokals „Restaurant & Kneipe Weinhold“ gefestigt.

Der Gastraum ist nun durch die zahlreichen Wanddurchbrüche ziemlich verwinkelt, aber genau das sowie die vielen weiteren Besonderheiten gestalten ihren Aufenthalt bei uns so interessant. Neben einigen Schiffsbildern und Fischernetzen, haben wir z.B. ein Ruderboot an der Decke befestigt, ein 1000l fassendes großes Aquarium, die einzige „eckige“ Litfaßsäule und eine Wand mit Souvenirs aus vielen Ländern der Welt. All das prägt den maritimen und rustikalen Charakter unserer Lokalität, wodurch die Gäste immer wieder etwas Neues zu entdecken haben.

Bereits am 1. Januar 2010 haben sich die Brüder Frank und Peter geschäftlich getrennt. Seitdem führt Frank Weinhold mit seinem Team das „Restaurant & Kneipe Weinhold“ noch viele Jahre weiter!!!